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Archive for the ‘Karneval’ Category

Es ist geschafft. Bereits beim ersten Versuch habe ich die Prüfung zum Zweiten Staatsexamen bestanden. Einfach so. Und es war alles gar nicht so schlimm 🙂

Ich bin morgens früh aufgestanden, bin zur Schule gefahren und habe in Ruhe meine Sachen nochmal durchgecheckt. Ich war auch am Morgen ruhig, nur die Kollegin neben mir, die in zwei Wochen dran ist, war total aufgeregt. Die Kommission habe ich erstmal gar nicht gesehen, dann durfte ich einmal rauf zum Kommissionraum (am anderen Ende der Schule im zweiten Stock, mal wieder), um die Kommission selbst zu begrüßen. Und dann ging es ab in den Klassenraum, wo ich noch Folien vorbereitete und all sowas. Und dann kamen Kurs und Kommission, ich hielt die Stunde, ich war ganz ruhig und entspannt, und die Stunde lief ziemlich glatt durch (ein paar Stolperer habe ich mir erlaubt, aber das passiert eben). Danach hatte ich ein paar Minuten Zeit und durfte dann wieder zum Kommissionsraum, um mein Statement abzugeben.

Danach habe ich die Bio-Sachen vorbereitet und dabei festgestellt, daß mein Backup-Experiment nicht funktioniert hat. Gar nicht. Daran konnte ich in dem Moment aber auch nichts mehr ändern, und so konnte ich nur hoffen, daß die Experimente der Schüler laufen würden, sonst wäre ich wohl erledigt gewesen. War ich aber nicht, denn die Experimente der Schüler liefen so glatt und deutlich, daß ich mich immer noch frage, wieso das in der Vorbereitung nicht so gelaufen ist. Die Steigrohre liefen am Ende der Stunde über! Und vor lauter Begeisterung habe ich die Sicherung vergessen, was ein grober Patzer ist, und ich kann von Glück sagen, daß die Stunde sonst so glatt lief. Nach der Stunde hatte ich wieder ein paar Minuten, und dann humpelte ich zum dritten mal an diesem Tag nach oben für mein Statement.

Der dritte Teil der Prüfung war das Kolloquium, und dafür hatte ich eine Stunde Zeit zur Vorbereitung, die ich teilweise beim Kaffee in der Mensa und teilweise in einem leeren Klassenraum in Ruhe verbrachte. Das Gespräch war angenehm, und ich hatte allerlei zu sagen, wobei ich manchmal doch nicht ohne weiteres darauf gekommen bin, was ich sagen könnte. Die Stunde war jedenfalls schnell vorbei (und ich hatte auch keine Uhr im Blickfeld), und dann bin ich nach nebenan und habe gewartet. Es dauerte nur einige Minuten, dann durfte ich zur Notenverkündigung wieder rüberkommen. Und siehe da, die Noten waren zwar schlechter, als ich es nach dem Verlauf erwartet hätte, aber es reicht. Ich bin zufrieden, ach was, ich freu mir nen Ast ab 🙂

Den Abend habe ich dann karnevalistisch verbracht. Mit Gardejacke und KCC-Orden bin ich ins Kastell gefahren und habe die Sessionseröffnung mitgemacht. Hat Spaß gemacht, und ich hatte auch die Gelegenheit, mit meinen Kameraden vom Spielmannszug ein paar Bier aufs Examen zu trinken. Ich bin um kurz vor elf weg, weil mir der Fuß weh tat; nicht der linke, gebrochene – der rechte, auf dem ich praktisch dreieinhalb Stunden stehen mußte 🙂 Aber auf jeden Fall ein guter Abschluß eines erfolgreichen Tages.

Und jetzt gute Nacht.

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Heute hatten wir bei der Probe im Spielmannszug das kommende Prinzenpaar da. Prinz Markus und Prinzessin Anna gaben sich die Ehre und brachten ein paar Getränke mit. Ansonsten war es aber nicht allzu spektakulär, es wurde nur viel besprochen und wir haben ein, zwei Bierchen getrunken.

Derweil steht mein Stundenplan annähernd, ist aber weiter in Entwicklung. Mal schauen.

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Heute war der Abschluß des Karnevals (und wiederum stimmt die Zeit nicht, denn zuhause war ich erst um ein Uhr nachts).

Morgens hatten wir noch ein paar kurze Auftritte mit der Garde, zum Dank für die Arbeit über das Wochenende. Wir waren bei der Polizei und bei der Feuerwehr, außerdem bei McDonald’s. Okay, letzteres nicht zum Dank, sondern zum Essen. Frei essen bei McDonald’s…mann, hab ich reingehauen 🙂 Dann ging es noch für ein albernes Fußballspiel nach Holland (die sind eh alle verrückt), und dann war etwas Pause.

Am Abend war dann Abschlußveranstaltung im Poorte, mit vielen Reden, Dankesworten und so weiter. Mir ging es nicht so gut (wohl der Anflug einer Erkältung, nach dem Montagmorgen kein Wunder), aber ich bin pflichtbewußt dageblieben. Um Mitternacht zogen wir mit Trauermarsch in den Hof, wo dann der Hoppediez verbrannt wurde, eine Strohpuppe, die den Karneval symbolisiert. Es war wirklich ergreifend, wie eine echte Trauerfeier. Danach bin ich allerdings recht schnell nach Hause, denn morgen wartet die Schule wieder.

Und so endet eine Zeit, die ich wohl unter den aufregendsten Wochen meines Lebens verbuchen kann 🙂

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(Nur kurz vorweg: Diesen Artikel schreibe ich nicht am Rosenmontag, sondern deutlich später. Am Rosenmontag war ich dazu nicht mehr in der Lage. Die Zeit paßt aber, etwa um die Zeit war ich zuhause und ging ins Bett.)

Heute habe ich verschlafen.

Nach dem langen Tag gestern habe ich wohl im angetrunkenen Zustand vergessen, meinen Wecker zu stellen. Irgendwann wachte ich auf, dachte so: „Hab ich meinen Wecker gestellt? Wieviel Uhr ist es eigentlich?“ Licht an, schneller Blick: 5:20. Nun war Abfahrt Richtung Düsseldorf um 5:45, und allein daraus läßt sich erkennen, daß sich bei mir eine gewisse Hektik einstellte.

Ich habs geschafft 🙂 Duschen war nicht mehr drin, aber Zähneputzen.

Heute waren von der Garde alle dabei, die laufen konnten, plus ein oder zwei, die das nicht so gut konnten. Wir vom Spielmannszug fuhren im eigenen kleinen Bus, weil ja auf der Autobahn alle sitzen müssen. Ich habe die Fahrzeit genutzt, um meine Schuhe zu putzen und ein leichtes Frühstück einzunehmen. Hätte ich mir aber auch sparen können, denn im ZDF-Studio in Düsseldorf warteten größere Mengen belegte Brötchen auf uns, und Kaffee. Das durften wir eine gute Dreiviertelstunde lang genießen, und dann ging es raus.

Jawohl, bei Minusgraden stellten wir uns nach draußen, und wir waren nicht gerade in Straßenkarnevalsklamotten, sondern in Gardejacke mit T-Shirt drunter. Entsprechen froren wir, und während die Gardisten und Funken zumindest während der Probe ihre Jacken und Capes tragen durften (zumindest einige taten es), hatten wir nichts. Kalte Füße, kalte Arme, fast eine Stunde. Dann kurzes Aufwärmen drinnen, und wieder raus zur Livesendung. Und dann steht der Ingo Nommsen in dicker Jacke da in der Mitte und erzählt der Welt, wie kalt es ist. Ich hätte ihn erwürgen können.

Überlebt haben wir das Ganze trotzdem, und wir düsten zurück nach Goch, wo wir auch nicht viel Zeit hatten, denn halb zwei ging es los zum Rosenmontagszug.

Der Zug war nun deutlich weniger anstrengend als der Umzug in Köln, aber schön war er, und man sah hier und da auch bekannte Gesichter im Publikum, Schüler zumeist. Getränkemäßig waren wir wieder gut versorgt, und hinterher bin ich im Poorte Jäntje hängengeblieben. Bis etwa halb zehn. Dann stellte ich fest, daß ich zu betrunken und müde war, um noch irgendetwas Sinnvolles zu machen, und bevor ich irgendwas allzu Peinliches anstellte, ging ich dann lieber.

Morgen gehts weiter 🙂

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Das war hart heute…

Heute war ich mit dem Spielmannszug in Köln beim Veedelszöch. Ja, genau, der Umzug, der am Sonntag vor dem Rosenmontag auf derselben Strecke stattfindet. Treffen war um viertel nach sieben am Bahnhof in Goch, der Zug ging um kurz nach halb. Am Bahnhof trafen wir noch die Leute vom Tambourcorps Asperden, die beim Schüllzöch mitgingen. Mit dem Zug ging es zuerst nach Krefeld und von da nach Köln, und unterwegs wärmten wir uns erstmal innerlich – mit Bier und leckerem selbstgemischten Lakritzlikör. Hmmm 🙂 In Köln ging es ein paar Stationen mit der S-Bahn, dann ein Stück zu Fuß bis zu einer Kneipe, wo wir uns mit ein paar Kölsch stärkten und in der Umgebung noch eine Mahlzeit zu uns nahmen. Dann weiter zum Aufstellungspunkt, wo erstmal wieder warten abgesagt war. In einem Cafe durften wir freundlicherweise für lau (!) die Toilette benutzen, daraufhin haben wir da auch noch ein Bierchen genommen.

Und dann ging der Zug los. Es war kalt, die Straßen waren matschig, der Zug ging vier Stunden lang, aber es waren so viele Leute and er Strecke, und es hat richtig Spaß gemacht. Danach konnte ich dann auch wirklich alle Stücke 🙂 Und ja, die Beschreibung des eigentlichen Zuges ist kurz, aber es war ja auch alles ziemlich ähnlich, bloß vier Stunden lang 🙂

Übrigens habe ich heute festgestellt, daß mir nach wochenlangem Helaurufen das kölsche Alaaf nicht richtig über die Lippen kommen will. Ich habe es versucht, aber es klingt seltsam. Beim Aussteigen aus dem Zug in Köln habe ich übrigens mal laut Helau gerufen – da haben die Leute komisch geguckt 🙂

Jetzt gehts ab ins Bett, denn erstens bin ich müde und kaputt, und zweitens geht es morgen noch früher raus – so halb fünf.

Gute Nacht und Helau und Alaaf und was sie alle sagen.

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Hui, was für ein Tag 🙂 Sehr anstrengend, aber auch sehr lustig. Heute fand also der Rathaussturm statt. Zuerst gab es einen kleinen Umzug durch die Innenstadt, und ich hatte damit erstmals Gelegenheit, das blau-gelbe Kostüm für den Straßenkarneval auszuprobieren. Mit der Fahrradkleidung drunter läßt sich das gut aushalten. Im Übrigen hatten wir noch Bollerwagenbegleitung mit Bier dabei. Begeisternder Service war das!

Am Rathaus war eine Bühne aufgebaut, auf der sich dann der Prinz ein verbales Duell mit dem Bürgermeister lieferte und mit diverser pfeifender Unterstützung schließlich den Rathausschlüssel bekam und damit die Regierung über die Stadt übernehmen konnte. Aber damit war der Tag natürlich nicht vorbei. Zuerst hatten wir noch einen kleinen Umzug, und dann war Pause. Das wiederum paßte mir prima, so konnte ich noch etwas ausruhen, bevor am Abend dann noch einige Auftritte mit der Garde anstanden. Im Endeffekt war ich erst ein Uhr Nachts zuhause (so daß ich diesen Eintrag vordatieren mußte), und am nächsten Morgen…aber das ist eine andere Geschichte.

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Heute hatte ich nur eine Schulstunde, bin dann nach Hause, habe mich umgezogen und bin dann bei Terschlüsen zur Garde gestoßen. Da gab es erstmal gut zu Essen, und dann habe ich den Nachmittag und Abend mit der Garde verbracht. Hat wieder riesig Spaß gemacht, auch wenn die meisten etwas in den Seilen hingen, was wohl einem zu langen Abend im Zelt geschuldet war 🙂 Als wir dann zurück im Poorte waren, blieb ich noch auf ein Bier, und jetzt gehts ab ins Bett.

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