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Archive for Oktober 2010

Schreibtischtag, mal wieder. Und ein sehr unbefriedigender, weil ich Kopfschmerzen hatte und dementsprechend unproduktiv war. Muß morgen ranklotzen.

Irgendwann am Abend klingelte es an der Tür. Ich also mal hingehumpelt, währenddessen hörte ich schon, daß es unten auch schellte. Ich hatte immer noch keine Ahnung. Dann öffnete ich leise meine Tür und hörte unten Kinderstimmen „Halloween“ sagen. Ah! Ich habe mal ganz unauffällig meine Tür wieder zugemacht, und dann hatte ich schon Ruhe. Ich meine, Halloween ist ja nett, aber das „Trick-or-Treat“-ing hat hier einfach keine Tradition, und ich finde nicht, daß wir das brauchen. Zumal die Sternsinger nicht mal mehr singen…

Zu guter Letzt habe ich heute abend die Einladungen für meine Geburtstagsfeier geschrieben und rausgeschickt. Ein paar Leute muß ich noch über soziale Netzwerke erwischen, aber die meisten habe ich schon erwischt 🙂

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Oh je…

Habe heute nochmal die Osmoseapparate getestet, und es hat gar nichts funktioniert 😦 Nach zwei Stunden hab ich es aufgegeben und alles stehen lassen. Ich versuche es morgen oder Montag nochmal. Und dann weiter, bis es sicher klappt.

Was dagegen super geklappt hat, war Plasmolyse und Deplasmolyse unter dem Mikroskop (das heißt, die Deplasmolyse hat die Zellen gekillt, so daß die Haut der roten Zwiebel nicht mehr besonders rot war). Vielleicht hätte ich doch besser das für die Examensstunde genommen? Naja, ich werds schon zum Laufen kriegen.

Ansonsten habe ich wieder mal am Schreibtisch gesessen und gearbeitet. Viel mehr habe ich zur Zeit nicht. Ach ja, Preußen hat wieder gewonnen. Weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal drei Siege hatten, geschweige denn drei Siege ohne Gegentor. Prima 🙂

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Ja, ich habe heute auch unterrichtet (und das hat sogar ganz gut geklappt), aber dann habe ich mich vor allem um den organisatorischen Rahmen meines Examenstags gekümmert: Bei der Orga Bescheid gesagt, Schülerlisten gewälzt, zu informierende Kollegen festgestellt (und begonnen zu informieren) und schließlich für den Fortbildungstag, der einen Tag vor der Prüfung läuft, von unserer Direktorin die Freistellung bekommen, so daß ich mich am Tag vorm Examen darauf konzentrieren kann (und vermutlich wäre ich eh bei der Fortbildung nur mit halbem Kopf dabei).

Außerdem habe ich heute Post für die Beihilfe und für die Debeka fertiggemacht, denn die Rechnungen für meinen Fußbruch und für die Behandlung beim Zahnarzt belaufen sich schon auf über 500 Euro. Das kann ich zwar sogar noch auslegen, aber ich will es ja auch recht bald wiederhaben.

Und jetzt bin ich müde, also geh ich mal besser schlafen, denn es wartet ein arbeitsreiches Wochenende.

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Heute war der Tag etwas weniger anstrengend, alldieweil ich nicht so große Strecken zurücklegen mußte (außer zur Pizzeria). Wir hatten heute mal wieder einen Modultag in Kleve, und es ging ums Thema Bewerbungen. Vormittags erzählte uns eine Personalrätin, wie das Bewerbungsverfahren für uns Referendare funktioniert. Die elektronische Erstbewerbung haben ja die meisten schon ausgefüllt, aber das war eigentlich nur die Einverständnis, daß unsere Daten von der Referendariatsanmeldung für die Stellenbewerbung weiter gelten sollen. In Kürze steht aber dann für die erfolgreichen Referendare der große Bewerbungsschlauch an.

Die eigentliche Bewerbung sieht nun so aus, daß am 11.11., also an meinem Prüfungstag, die große Masse an Ausschreibungen veröffentlicht wird. Wenn mich dann eine Stelle interessiert, bewerbe ich mich zum einen online im LEO-System, zum anderen aber bei der Schule mit einer ordentlichen Bewerbungsmappe. Die Schulen erhalten dann vom System eine Liste mit Bewerbern, sortiert nach einer Ordnungszahl, die sich aus der Durchschnittsnote des Ersten und Zweiten Staatsexamens ergibt. Dabei sind folgerichtig die niedrigen Nummern die besseren (meine wird wohl leider relativ hoch sein). Dann lädt die Schule ihre Kandidaten ein, und es werden Auswahlgespräche geführt (und zwar frühestens am 07.12., und das Verfahren wird insgesamt binnen weniger Tage abgeschlossen). Und dann wird es etwas chaotisch: Die Schulen erstellen Listen und bieten Kandidat 1 (also dem, der beim Gespräch am besten abgeschnitten hat) die Stelle an. Wenn dieser annimmt, prima. Er kann sich aber auch bis zu drei Tage Bedenkzeit erbitten, weil er ja vielleicht auf die Zusage einer anderen Schule wartet, wo er lieber hinwill. Und wenn er absagt, wird die Stelle Kandidat 2 angeboten, und dann geht es so weiter, bis die Stelle besetzt oder alle Kandidaten abgesagt haben. Dabei haben beide Seiten einen gewissen Druck, denn die Schulen wollen ihre Stellen mit ihren favorisierten Kandidaten besetzen, während die Kandidaten einen Platz an der favorisierten Schule haben wollen. Und so bröselt dann das Verfahren einige Tage vor sich hin. Und dann sind alle mehr oder weniger zufrieden.

Im Moment ficht mich das aber gar nicht an, ich mache meine Bewerbung nach dem Examen fertig.

Nachmittags kam der praktische Teil, denn da haben wir Auswahlgespräche simuliert. Unsere zwei Dozenten suchten zunächst zwei Freiwillige, die sich als Kandidaten zur Verfügung stellen wollten. Schweigen in der Runde, keiner traut sich. Ich habe mich dann getraut. Ich hatte schon etwas Bammel, mich vielleicht zu blamieren, aber ich dachte mir, besser hier als im echten Gespräch. Es fand sich dann auch noch eine Kollegin, und wir durften dann zuerst draußen unsere Kurzvortrags-Aufgabenstellung bearbeiten, bevor wir nacheinander hereingebeten wurden und von einer Kommission aus vier Mitrefendaren unter die Lupe genommen wurden (die die Rollen von Direktorin, Kollegiumsmitglied, Elternvertreter und Gleichstellungsbeauftragter einnahmen), während die anderen stumme Beobachter waren. Ich kam als zweiter dran. Ich war unruhig, begann holprig, fahrig, aber ich wurde innerhalb von Minuten immer sicherer, bis ich mich ziemlich schnell richtig wohlfühlte und den gestellten Fragen ziemlich souverän begegnete. Am Ende des Gesprächs fühlte ich mich richtig gut, und es gab neben konstruktiver Kritik tatsächlich allerlei Lob für meine authentische und humorvolle Art. Da strahlt man richtig 🙂

Und so war dieser Tag für mich ein guter und angenehmer Tag, der jetzt, am späten Abend, am Schreibtisch endet; doch ich hatte mein Tagwerk, also die letzte Vorbereitung für morgen, schon gegen acht erledigt, seitdem habe ich nur noch gesurft, James Bond geguckt und diesen Eintrag geschrieben (der wohl der längste bisher in diesem Blog sein dürfte). In diesem Sinne: Gute Nacht!

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…und ich bin zu nicht mehr viel zu gebrauchen. Ich bin nicht in Form. körperlich, meine ich. Das ganze Krückenlaufen schlaucht mich wirklich. Heute nach dem Nachhausekommen war ich total erledigt. Schmerzende Schultern und Arme, und die Arme waren auch total schlaff. Und auch jetzt fühlt sich das alles noch nicht gut an. Oh weh.

Der Schultag war in Ordnung. Die Doppelstunde bei den Achtern klappte leidlich gut, dafür weiß ich jetzt, daß man den Motivationsfaktor „Neugier“ nicht überschätzen sollte. Und unser Treffen mit der AKO zeigte mir, daß ich von den Grundlagen des Kooperativen Lernens vielleicht weniger Ahnung habe, als ich annahm. Wobei, ich hab dann nochmal nachgeschaut, mein Buch hat wirklich das behauptet, was ich zum Besten gab, und wenn der Brüning/Saum von Norm Green höchstselbst so gelobt wird, kann das doch auch nicht alles flahsc sein. Hmm. Muß ich auf jeden Fall nochmal nachschauen.

Heute morgen tat dann mein Internet plötzlich nicht mehr. Habe mit der Störungsstelle telefoniert, und am Mittag war es wieder in Ordnung. So muß das 🙂 Und mit den Stadtwerken habe ich auch gesprochen, weil ich doch mal wissen wollte, warum die bei mir in diesem Monat noch den Abschlag abgebucht haben, obwohl ich jetzt bei einem anderen Gaslieferanten bin. Die Antwort: Der Abschlag zählt immer für den Monat davor, und ich hätte ja im ersten Monat auch keinen Abschlag bezahlt (stimmt auch). Dann ergibt das sogar Sinn. Und dann war die Frau ganz überrascht, weil ich einfach gesagt habe „Alles klar, dann wars das erstmal“. Irgendwie klang die, als erwartete sie jetzt Beschwerden. Nein, alles in Ordnung hier. Und jetzt schickt mir endlich die Abrechnung und überweist mir meine Rückzahlung von über 200 Euro! 🙂

Tja, und jetzt geh ich gleich schlafen. Morgen dann nach Kleve zum Bewerbungstraining-Modul, und zwar wohl mit dem Zug, weil meine anvisierten Fahrgelegenheiten beide nicht zur Verfügung stehen. Macht aber nichts, die Kombination Fahrrad und Zug hat letztes Jahr auch schon mal funktioniert. Ist immerhin ein Vorteil daran, daß ich das schonmal hatte: Ich weiß, was geht.

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Fertig

Ich bin richtig kaputt nach dem langen Tag. Heute morgen zuerst die Doppelstunde bei den Elfern, die ich am Ende „quick and dirty“ durchprügelte (also die Stunde, nicht die Elfer), so daß das Programm geschafft war. Nicht UB-würdig, aber zeiteffektiv 🙂 Danach mußte ich noch die Stunde für die Sechser vorbereiten, was tatsächlich ganz schnell ging. Danach Kaffee getrunken und dann mit meinem Ausbildungslehrer die Reihe für Englisch durchgegangen – positive Rückmeldung, jawoll! Muß die Stunde für morgen noch ein bißchen verbessern, einen Notausstieg einbauen, aber sonst hauts hin. Und dann kam auch schon die Sechserstunde, die hat auch gut funktioniert. Mein Fußbruch sorgte natürlich für Neugier, zumal wir ja vor ein paar Wochen noch das Thema Fuß behandelt haben. Heute ging es aber um Gelenke, und das Thema haben wir gut durchbekommen.

Und dann kam die Lehrerkonferenz, bis etwa vier, und dann noch Treffen mit unserer AKO, und mit Einkaufen auf dem Heimweg war es dann fast halb sechs, bis ich endlich zuhause war. Und viel habe ich heute abend auch nicht mehr gemacht, weil ich so kaputt war nach fast zwölf Stunden auf, inklusive längerer Strecken Krückenlaufen. Auch jetzt bin ich noch kaputt und müde und werd auch gleich ins Bett gehen, wenn ich das Ergebnis vom Bayernspiel habe.

Gute Nacht.

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So, langer Tag. Ging morgens um sechse los, dann ab nach Münster zum Röntgen. Ergebnis: Vier Wochen nicht belasten. Also nichts Neues 😦 Danach weiter nach Goch, ausgepackt, ab an den Schreibtisch, Material für die nächste Unterrichtsstunde fertiggemacht, ab zur Schule. Mit Krücken auf dem Rad. Doofe Bemerkungen angehört und allerlei mitleid geerntet. Es nervt ein bißchen 😉 Unterrichtsstunde gehalten, unkonzentriert gewesen, Zeit völlig verdaddelt, also dann, ab nach Hause. Weiter vorbereitet für morgen.

Dann entdeckte ich einen verpaßten Anruf von meiner Hausverwalterin, die mir dann erzählte, daß meine „Mitbewohner“ (also die Leute, die unter mir wohnen) gesagt hätten, jemand sei in meiner Wohnung gewesen. Jemand sei da Samstag Nacht herumgelaufen, und Wasser sei gelaufen. Seltsam. Ich habe niemandem meinen Schüssel gegeben. Ich werde morgen nochmal mit der Hausverwaltung sprechen und dann vielleicht zur Polizei gehen, zumindest mal nachfragen. Und ein neues Schloß besorgen.

Ich bin da dich etwas verunsichert 😦

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