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Archive for Juni 2010

Halbzeit

Wir schreiben den 30. Juni, und dieses Blog existiert jetzt seit einem halben Jahr. Wenn es seinem Namen und seinem ursprünglichen Plan treu bleibt, ist jetzt die Hälfte seiner Lebenszeit abgelaufen. Ein halbes Jahr habe ich jeden tag einen Beitrag geschrieben (oder nachgelegt, manchmal war es unumgänglich), so daß Zweitausendzehn wohl mein bisher haltbarstes Blog ist. Dichter und Denker gibt es zwar schon länger, aber da schreibe ich nur noch selten. Ich bin schon ein bißchen stolz, daß ich das nun seit einem haben Jahr durchhalte.

Auch meine Leserschaft ist gewachsen. Die allermeisten geben zwar keine Kommentare, aber zumindest die Statistik sagt mir daß ich diesen Monat 660 Views hatte, deutlich mehr als in den Monaten vorher (die zahlen ab Januar: 81-130-174-119-281-660). Die „Referrer“ verraten mir, daß die meisten aus den Foren kommen, in denen ich den Link in der Signatur führe, aber auch aus dem Studi- bzw. MeinVZ und auch aus dem SchülerVZ – offenbar haben meine Schüler das Blog entdeckt. War auch eigentlich nur eine Frage der Zeit. Also, herzlich willkommen nachträglich 🙂

Nun, ich muß die Inhalte dieses Blogs ja oft etwas vage halten, vor allem, wenn ich aus der Schule erzähle, aber im Endeffekt ist das ganze für mich, damit ich auf dieses Jahr mal zurückblicken kann. Wenn das hier aber tatsächlich jemanden interessiert, freue ich mich und hoffe, daß sich die geneigte Leserschaft nicht gar so ausschweigt 🙂

Erheben wir nun das Glas auf eine gute zweite Jahreshälfte, nicht nur im Blog, sondern auch im richtigen Leben. Ich habe ein Examen zu bestehen, Deutschland schlägt sich derzeit wacker bei der WM, und in der Formel 1 hoffe ich auch noch auf einen deutschen Weltmeister. Das könnte ein ganz exzellentes Jahr werden. Da geht noch was, Leute!

P.S.: Eins muß ich gerade noch loswerden: Heute kamen bei mir „Fettes“ und „Brot“ an, die letzten beiden Alben meiner Lieblingsband aus Hamburg (ja, ich weiß, ist schon länger draußen, aber jetzt hatte ich gerade mal Geld über). Toller Sound, absolut empfehlenswert!

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Wurde auch Zeit 🙂 Gerade rechtzeitig vor den großen Ferien habe ich meinen besten Biologie-UB bisher vorgestellt. Klar, perfekt war er auch nicht, aber es gab ein Lob für die Ruhe und die Moderation, und das waren auch die Punkte, die ich zeigen wollte (unter anderem).

Hitzefrei gab es heute nicht, wir hatten auch nur sechs Stunden, dafür Konferenz nachher. Und dann ging es ab nach Hause, an den Schreibtisch, wo ich…erstmal eine Runde gedöst habe. Gegen Abend habe ich mich an die Klausuren gewagt, vier Stück sind jetzt noch über, auf die ich einfach mal keine Lust mehr habe heute. Also morgen Nachmittag.

Im Übrigen habe ich vorhin zwei Falschen Dunkelweizen in meinen Maßkrug gefüllt und fühle mich jetzt prima. Grins.

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Drei Dinge sind heute erwähnenswert. Erstens gab es in der zweiten Stunde einen Probealarm, zweitens gab es nach der sechsten Stunde hitzefrei und drittens fand ich bei mir zuhause einen Karton vor, der sechs Flaschen Erdinger enthielt. Und wenn mir meine Blogsoftware nicht abgestürzt wäre, stünde hier auch mehr, so belasse ich es dabei und schwitze offline weiter.

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4:1

Muß ich mehr sagen? 😀

Ich war wieder nicht beim Rudelgucken, sondern habe das Spiel wieder mal im Livestream verfolgt, während ich gearbeitet habe. Und ich bin froh, daß das nächste Spiel am Samstag ist, wo ich wohl keine Arbeit zu tun habe (dafür bin ich wieder nicht in Goch, sondern am Bootshaus in Münster).

Zsuzsanna aus Ungarn ist kurz nach Spielende aufgetaucht und hat eine Weile mit Umpacken verbracht. Offenbar hat sie vorher nicht ausprobiert, was tatsächlich aufs Fahrrad paßt, also hat sie einen Haufen Sachen hiergelassen. Nun liegt der Rucksack bei mir im Keller und harrt ihrer Rückkehr 🙂

Nun ja, ich bin immer noch am Schreibtisch. Auf zum Endspurt!

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Heiß

Langer Tag, wenig geschafft, weil müde. Bäh. Wird noch ein harter Sonntag morgen. Ansonsten nicht viel zu erzählen. Uruguay und Ghana sind weiter. Okay. Bin gespannt auf morgen.

Ach ja, etwas gibt es doch, ich habe mal wieder Anfragen zum Couchsurfen bekommen. Eine habe ich abgesagt, weil ich nächstes Wochenende wohl nicht hier bin, die andere zugesagt, weil ich in drei Wochen gerade doch noch hier bin. Eine junge Frau aus Ungarn macht eine Drei-Wochen-Fahrradtour durchs Benelux und startet und endet eben am Airport Weeze. Und ich als passionierter Radfahrer unterstütze solche Pläne natürlich gern. Sie kommt morgen schonmal vorbei und läßt überschüssiges Gepäck hier. Bin gespannt.

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Abiball

So, mein erster Abiball seit 8 Jahren ist vorbei (das heißt, er läuft noch, aber ich bin nicht mehr da). Es ist weit nach Mitternacht, ich hatte viel Freude, obwohl mich der offizielle Teil nur am Rande tangierte. Es ist schon irgendwie seltsam, so nicht beteiligt zu sein. Und die Abiturienten, die ich selbst vor einem Jahr unterrichtet hatte, habe ich kaum noch wiedererkannt. Es ist so viel passiert zwischendurch, daß mir einige glatt entfallen sind. Naja, mit einigen habe ich mich doch nett unterhalten. Dazu gutes Essen, kühles Pils, das ließ sich schon aushalten. Und die Location, naja, die heißt nicht nur Reithalle, das ist auch eine, und das roch man sogar 🙂

So, und jetzt ab ins Bett, es wartet Arbeit morgen.

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Launisch

Dieser Donnerstag zeigte sich sehr launisch, weil vieles schlecht, vieles aber auch gut lief. Aber von vorn:

Morgens wollte ich mit dem Rad nach Kleve zum Seminar fahren. Als ich das Rad aus dem Keller holte, stellte ich fest, daß das Hinterrad an der Bremse schleifte. Eine genauere Untersuchung ergab, daß eine Speiche gebrochen war. Ich fuhr also nicht mit dem Rad nach Kleve, sondern nur zum Bahnhof und nahm den Zug, da ich weder dem beschädigten Hinterrad noch mir selbst unter diesen Umständen die 30 Kilometer zumuten wollte.

Im Übrigen vermißte ich auch mein Headset vom Handy, das ich sonst zum Musikhören nutze. Klar, das hatte ich letztes Wochenende in Münster vergessen. Okay, keine Musik heute, dafür aber neues Headset bestellt.

Nach dem Hauptseminar ging es schon wieder zurück nach Goch. ich fuhr direkt zur Fahrradwerkstatt, und glücklicherweise sollte die Reparatur nur eine Stunde dauern. Ich nahm ein Leihfahrrad, erledigte meine Angelegenheiten, dann holte ich mein Rad wieder ab und fand den zu zahlenden Preis erfreulich niedrig.

Am Bahnhof traf ich dann die Kollegen vom Fachseminar, und wir fuhren nach Wesel zum KDG, wo wir unseren Präpariernachmittag hatten. Zuerst durften einige Forellen dran glauben, dann gab es Schweineherzen, an letzteren gab es wenig zu schneiden, weil bei der Schlachtung schon ganze Arbeit geleistet worden war: Alle Herzen waren in zwei Hälften geteilt, aber es reichte, um einen Eindruck zu kriegen, und glücklicherweise hatten sie nicht alle Klappen zersäbelt. Bei unserem Herz waren sehr schön Segel- und Taschenklappe nebeneinander zu sehen. Nur die Schweineaugen hatten wir nicht da, weil der betreffende Metzger die Tüten verwechselt hatte und die Augen einer anderen Kundin gegeben hatte. Na, die wird sich wundern 🙂

Abends waren wir dann noch beim Seminarleiter grillen, und so endete der Tag erst recht spät. Morgen gibt es wieder Arbeit zu tun. Gute Nacht.

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