Heute morgen habe ich noch Vater beim Heraufwuchten von Kisten voller Schallplatten in die oberen Ränge des neuen Regals geholfen, dann habe ich das schöne Wetter genutzt, um bei einem kleinen Spaziergang meine letzten Bewerbungen für dieses Jahr zur Post zu bringen, und am frühen Nachmittag ging das Telefon, und Arndt fragte an, ob ich Lust hätte, am Abend bei ihm ein Bierchen einzunehmen und dann in den Schubu, also den Thekenkeller der Germanen, zu gehen. Klar habe ich Lust
So bin ich abends nach Hiltrup gefahren, über eine mir völlig unbekannte Strecke; das Navi führte mich die B58 entland, dann links ab auf die B54, und schon war ich in Hiltrup. Ich habe dann eine kleine Hausführung bekommen und auch Arndts kleinen Sohn kennengelernt. Ich habe dann aber kein Bier mehr dort getrunken, sondern habe uns mit dem Auto gen Germania kutschiert. Im Schubu war keiner, aber das änderte sich, denn zumindest zwei tapfere Germanen stießen noch zu uns, und später auch noch ein Saxone. Insgesamt ein lustiger Abend, nicht zu lang und nicht zu heftig, und um halb eins ungefähr lag ich im Schlafsack auf der Germanencouch und schaute zum Einschlafen noch ein bißchen Schimanski.
Schubu
2010/12/29 von Praelat